Yoga - ein Weg zu sich selbst

Yoga ist ein jahrtausende alter Übungsweg aus Indien, um Körper, Geist und Seele ins Gleichgewicht zu bringen. Mit den Methoden des Yogas begibt man sich auf einen Weg zu sich selbst. Der ursprüngliche Yoga war ein geistig, spiritueller Weg, der den Gelehrten vorbehalten war. Dieser Weg kannte nur eine einzige Körperhaltung: die Sitzhaltung bei der Meditation.

 

Hatha-Yoga hat sich erst im 6.Jh. n.Chr. entwickelt. Im Hatha-Yoga beginnt der Übungsweg damit, mithilfe von Bewegungsabläufen und Körperhaltungen (Asanas) Körperbewusstsein zu entwickeln. Die Asanas dienen dazu, Blockaden zu lösen, Ungleichgewichte im Körper auszugleichen und geschwächte Körperteile zu stärken.

 

Mit den Atemtechniken (Pranayama) des Yoga kann man ganz gezielt auf das eigene Gemüt und die Befindlichkeit einwirken. Der Atem gilt im Yoga als Bindeglied zwischen Körper und Geist. Im Pranayama lernt man zunächst Techniken, die den Atem vertiefen. Ein ruhiger, tiefer Atem beruhigt den Geist und versorgt Körper optimal mit lebenswichtigem Sauerstoff. Die Atemtechniken helfen, unser körperliches und seelisches Gleichgewicht wieder zu finden.

 

Yoga hilft, inne zu halten und  die eigenen Denk- und Verhaltensmuster wahr zu nehmen. Dieses (neue) Bewusstsein schafft die Möglichkeit zur Veränderung, damit Körper und Seele ihr Wohlbefinden wieder erlangen und erhalten können.